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  • (K)Ein Vortrag über die Geschichte des JuZ Bingen i. SV

    Als Nachtrag zur Jubiläumstheke am 19.12.2025 bieten wir euch hier Marys Vortrag.

     

    Guuuuude!

    Schön, dass ihr alle hier seid!

    Ich freu mich über jeden Menschen und jeden Gartenschläfer, der heute hierher gefunden hat! 

    Geht’s euch allen gut?

    Ist hier eine Person, die zum allerersten Mal hier ist?

    (Wenn ja, dann hast Du heute den richtigen Tag dafür gewählt)

    Ok es geht allen gut dann starten wir mal in meinen keinen Vortrag.

    Mein Name ist Mary Mojito und das ist mein Punksofa.

    Ich bin 39 Jahre alt und gehe seit meinem 17. Lebensjahr ins JuZ. Ich wäre auch gern schon früher gegangen, aber das durfte ich nicht.

    Dazu kommen wir aber noch.

    Ich habe das “immer beim Vorbeifahren in die Hafenstraße spicken um zu sehen, welche Autos dastehen”-Syndrom.

    Noch wer?

    Hinsichtlich des JuZ kann ich mich selbst seit diesem Sommer als „semiaktive“ Altjuzlerin bezeichnen.

    Inaktiv war ich nun 12 Jahre und als man mich um Hilfe bezüglich des Jubiläumskonzerts fragte, habe ich nicht lang überlegt und zugesagt. 

    Da sich niemand für einen Vortrag fand und mein Mundwerk mal wieder schneller als mein Gehirn war, stehe bzw. sitze ich nun hier. 

    Für diesen Vortrag habe ich meine persönliche Erfahrung mit Erzählungen anderer verwoben. 

    Ich hoffe, es gefällt euch und meine Worte können die ein oder andere Erinnerung in euren Köpfen hervorkitzeln.

    Und los gehts.

    Das JuZ Bingen ist die Zelle des linken Terrorismus in Bingen“ hörte ich meinen Großvater mütterlicherseits, Kriminaloberhauptkommissar außer Dienst, sagen,

    als er erfuhr, dass seine Enkelin dem Bestreben nachging, eben diese Zelle zu besuchen.

    Glücklicherweise habe ich zu diesem Menschen keinen Kontakt mehr.

    Zu wem ich aber weiterhin Kontakt habe, und teilweise sehr engen, sind die ganzen “linksterroristischen” Freund*innen, die ich ab dem Jahr 2003 im JuZ Bingen kennengelernt habe.

    Bevor ich hier herkam, verbrachte ich viel Zeit allein mit Lesen und Musik hören. Vor allem Punkrock & New Wave.

    Meine Altersgenoss*innen konnten mein Interesse für längst vergangene Zeiten nicht nachvollziehen und so hatte ich auch wenig Freund*innen.

    Von einem Bekannten, den ich bereits aus dem Kindergarten kannte, welcher ebenfalls Punk und heute einer meiner längsten Freunde ist, erfuhr ich vom JuZ Bingen.

    Auf einmal fielen mir in der Stadt überall Plakate für Konzerte im JuZ auf.

    Ich wollte unbedingt diesen in meiner Vorstellung so “magischen” Ort besuchen, denn anscheinend gab es ja noch mehr Menschen wie mich.

    Als 16-jährige Tochter eines damals sehr konservativen Vaters, von einem Dorf mit schlechter Busanbindung, war das kein leichtes Unterfangen. Und so dauerte es noch ein weiteres Jahr, bis mich eine damalige Klassenkameradin, deren Eltern sie anscheinend gerne mitten in der Nacht abholten, endlich mitnahm.

    Mein erster Abend im JuZ Bingen fand im November 2003 nicht hier in der Kneipe statt, sondern in einem von der Stadt zur Verfügung gestellten Bauwagen, der gegenüber der Herberge aufgestellt worden war.

    Zwei Monate zuvor gab es nämlich einen Brandanschlag, weshalb der Kneipenbetrieb vorerst brach lag.

    In diesem Bauwagen standen zwei alte Sofas, ein CD-Player, aus dem so laut es nun mal ging “Less than jake” oder irgendeine andere Skapunk-Band dröhnte, eine Kiste Bier und ein stinkender Heizlüfter, auf dem Fotze stand.

    Ein paar andere Kids saßen bereits dort.

    An viel kann ich mich nicht mehr erinnern von diesem ersten Bauwagen-Abend. Aber als ich dann nachts wieder in meinem Bett lag, durchgefroren und angesäuselt, war mir klar: da geh ich wieder hin!

    Fortan verbrachte ich meine Samstagabende hier, machte neue Bekanntschaften, traf teilweise Menschen aus meiner Kindheit wieder, half etwas bei der Renovierung mit und fühlte mich tatsächlich angekommen.

    Damals bestand der Kreis der regelmäßigen Besucher*innen aus mindestens 20 Jugendlichen, mal mehr, mal weniger.

    Wir waren Hippies, Skater, Metalheads, Punks, Skins oder einfach alternative Menschen, die sich kein Label aufdrücken ließen. Wir grölten “If the kids are united” und fühlten uns unbesiegbar, so wie es wahrscheinlich schon Generationen vor uns taten.

    Immer war jemand da, wenn man nachmittags hier aufschlug, vor allem donnerstags.

    Donnerstags nachmittags ging hier sprichwörtlich der Punk ab.

    Aus der Anlage donnerte Flogging Molly’s “Devil’s Dance Floor”, die Bühne wurde zum Grinden missbraucht, der Kicker knallte und es roch nach Hansa und Gras. Das JuZ war voll.

    Bis abends die Altjuzler-Thekenablösung kam, dann war Schluss mit dem Chaos.

    Aber nur bis zum Freitagmittag, denn dann läutete Metal das Wochenende ein, welches wir natürlich meistens hier verbrachten.

    Und so gingen die Jahre ins Land, Menschen gingen, Menschen kamen.

    Wir wurden gerade so viel erwachsen, wie nötig war, Dinge veränderten sich aber eins blieb: das JuZ Bingen i. SV..

    Vor mehr als 10 Jahren gab ich einem Bild des JuZ, welches ich in den frühen Morgenstunden nach einer Party Schoss & das auch den Hintergrund für den Flyer für heute darstellt, den Untertitel „You’re solid as a rock“, – „Du bist unkaputtbar“.

    Und das ist es, unser JuZ.

    Zwei Brände hat es überstanden.

    Das JuZ ist nicht nur ein Gebäude, das die Stadt mal zur Verfügung gestellt hat!

    Es ist ein Ort, der zwar manchmal dreckig, klebrig, eklig und alles andere als wohlriechend ist, an dem aber Freundschaften fürs Leben geschlossen wurden, Liebespaare sich gefunden, verliebt, zerstritten, getrennt und entliebt haben.

    Ein Ort, an dem unzählige jugendliche Menschen während der letzten 50 Jahre politisch und sbkulturell sozialisiert und auch geprägt wurden.

    Eine jede Person in diesem Raum und darüber hinaus hat so ihre schlechten Erinnerungen an hier

    (wo ich mich schon überall hier verletzt, Dinge gesagt hab, die ich später bereuen würde, oder hingekotzt habe….)

    aber all diese Dinge werden überstrahlt von positiven Gedanken und Emotionen. 

    Hier wurden Parties gefeiert. Es wurde bei Konzerten getanzt, gepogt, geskanked. Es wurde gesungen, diskutiert und unfassbar viel Bier getrunken.

    Diese Erinnerungen lagern tief in unseren Köpfen und Herzen.

    Hier entstanden Ideen zu DIY Projekten, Bands haben sich hier formiert und geprobt, Menschen konnten verschiedenste Fähigkeiten mit der Hilfe von anderen erlernen und sich so verwirklichen.

    Sei es nur eine unprofessionelle Hausaufgabenbetreuung, das Siebdrucken, das gemeinsame Kochen, das gegenseitige Haare schneiden und irre färben oder gemeinsam auf Demos zu gehen.

    Auf ne Art wie ein Spielplatz für Jugendliche, an dem auch mal ein Schnee-Haufen zum Ziel eines vom Dach springenden Besuchers wurde. 

    Mein jüngerer Bruder, der kurz nach mir ins JuZ fand und rheinhessenweit als Bob Kotze mit seinem Nietenkaiser bekannt war, bezeichnete diesen Ort mal als „Nimmerland“ aus Peter Pan. Und wir alle waren die lost Boys, bzw. Kids. 

    Das, was diesen Ort ausmacht, ist Freiheit.

    Die Freiheit, unabhängig vom im familiären oder schulischen Umfeld vorherrschenden Mainstream Dinge zu tun, zu erlernen oder zu erfahren. 

    Hier fand man Menschen, bei denen man sich mit seiner Meinung und Einstellung verstanden und gesehen fühlte.

    Dieser Ort wäre aber nicht dieser Ort ohne all die Personen, die ihn in den letzten 50 Jahren organisiert und instand gehalten haben.

    Und deshalb können wir heute alle hier sein, generationenübergreifend, und wir sein. 

    An dieser Stelle ein großes Danke an jede einzelne Person, die sich im letzten fucking halben Jahrhundert hier engagiert hat.

    DANKE!

    Applaus, Applaus!

    Als ich in den 00er Jahren hier aufschlug, war Wokeness leider noch kein Begriff und auch keine manifestierte Einstellung. 

    Homophobie, Gewalt, Drogen, Sucht, sozialer Ausschluss, Ableismus, Bodyshaming, Gatekeeping und Sexismus passierten. Zum Leidwesen einiger Besucher*innen.

    Leider kann ich mich hierbei weder von Opfer noch Täterinnenrolle ausschließen.

    Wie wir aber heute an der neuen JuZ-Generation sehen können, werden diese Probleme und Themen aufgearbeitet und sehr behutsam behandelt und angesprochen, was mich persönlich sehr freut.

    Leider gabs auch besonders im Jahr 2003 gewalttätige, rechtsradikale Angriffe auf JuZ-Besucher*innen. 

    Unter anderem wurden auf dem Heimweg unabhängig voneinander ein 14-Jähriger und meine damals 17-jährige Freundin furchtbar verprügelt.

    Man riss ihr Dreadlocks raus und ich konnte deutlich einen Stiefelabdruck in ihrem Gesicht erkennen. 

    Auch das JuZ selbst wurde mit Steinen beworfen. Aus Erzählungen weiß ich, dass sich vor diesen Scheiben Faschos versammelt und die sich drinnen verschanzenden Besucher*innen mit Schlagstöcken und Baseballschlägern bedroht haben. 

    Glücklicherweise ging der Abend glimpflich aus und das Sicherheitsglas hielt den Nazis stand.

    Stand hielt es aber nicht einem Barhocker werfenden JuZ-Besucher. 

    All die Angriffe gipfelten im bereits erwähnten Brandanschlag im September des gleichen Jahres. Die Polizei schloss einen eventuellen Rechten Hintergrund aus. Mehr sag ich dazu nicht. 

    Aber wir sind heute nicht hier, um an negative Dinge zu erinnern.

    Nichtsdestotrotz musste es angesprochen werden. 

    Wir sind heute hier, um die letzten 50 Jahre Revue passieren zu lassen und uns noch einmal ins Bewusstsein zu rufen, was dieser Ort für uns bedeutet und bedeutet hat, was er mit uns oder aus uns gemacht hat. 

    Für mich gehört das JuZ so selbstverständlich zu meinem Leben dazu, dass ich seine Einzigartigkeit manchmal vergesse.

    Denn nicht jeder jugendliche Mensch, der sich in gesellschaftlichen Konventionen nicht zurechtgefunden hat, besaß das Privileg einen Ort wie diesen zu besuchen.

    War man vom Dorf weiter weg, blieben fast nur Vereine oder Jugendräume, in welchen meist das gleiche Klima wie auf dem Schulhof herrschte.

    Diese Tatsache wurde mir auch erst vor kurzem bewusst, weshalb ich diese Besonderheit nochmal hervorheben möchte.

    Zurück ins Jahr 2006, als ich mit Ach und Krach

    (ob wohl im JuZ verbrachte geschwänzte Stunden dran schuld waren?) mein Abitur in meiner abgerockten BW-Tasche hatte und plötzlich ziemlich lost war.

    Während meine ehemaligen Mitschülerinnen bereits ihre Ausbildungen anfingen, sich bei Unis einschrieben oder im Flugzeug saßen, um ihr Auslandsjahr zu bestreiten, war meine Perspektive düster. 

    Um nicht den ganzen Tag in meinem Kinderzimmer mit unendlicher Langeweile zu fristen, verbrachte ich jede freie Minute hier.

    Bereits zur Mittagszeit schloss ich auf, räumte Altglas weg, spülte Gläser, nahm Getränkelieferungen an, verkaufte Hansa an Wohnungslose, las Zeitschriften, die es daheim nicht gab und wartete darauf, dass meine Freund*innen vorbeischauten.

    Jeden Sonntag trafen wir uns, um unser Chaos aufzuräumen, kleinere Renovierungsarbeiten a la „lass mal alle Stühle bunt anmalen“ durchzuführen und zu putzen.

    Dass keine Person von uns zuhause gerne Hausarbeiten erledigte, muss ich hier nicht erwähnen.

    Aber im JuZ war das eine andere Sache.

    Wir machten das für uns und nur für uns.

    Eigentlich kann man auch sagen, dass hier ein Safe Space für alle war, die es daheim nicht einfach hatten.

    Das JuZ war damals mein Wohnzimmer und blieb es auch noch, als ich im Sommer in die Mainzer Straße mit Freund*innen in eine WG zog.

    Die Wohnung, welche sich im keine 500m von hier entfernten „JuZ-Haus“ befand, hatten wir über Altjuzler bekommen. Es war ein Mehrfamilienhaus mit 8 Parteien, von denen zu Hochzeiten 5 von JuZler*innen bewohnt waren.

    Generell waren Altjuzler*innen eher die Ansprechpartner, welche man bei Problemen die man so als junger erwachsener Mensch hatte, fragte.

    Nicht die eigenen Eltern. 

    Ich sah sie als große Geschwister an.

    Ebenso, wie ich einige der „Jungjuzler*innen“ später als kleine Geschwister bezeichnen würde. 

    Und das tue ich heute noch.

    Es bildete sich ein fast familiäres Netzwerk, das zum größten Teil heute noch besteht. 

    Altjuzler*innen gabelten einen an der Bushaltestelle auf, wenn sie zufällig dran vorbeifuhren, Trösteten schon mal bei Liebeskummer, Fingen einen so manches Mal in einer Singstar-Falle und erweiterten musikalische Horizonte. 

    Man merkt also, dass das JuZ nicht nur in Ort war, an dem fast hedonistische Parties und Konzerte mit auf dem Billardtisch strippenden Sängern abliefen, sondern an dem auch das alltägliche Leben stattfand. 

    Ich wusch meine Wäsche in der Werkstatt, richtete mittwochs das damals noch als VoKü bezeichnete Essensangebot aus und übernahm Posten wie Postfach und später auch Finanzen. 

    Auch als ich meine Ausbildung anfing, verbrachte ich jede nicht mit Lernen gefüllte Minute hier, besuchte fast jedes Konzert, bis ich anfing, selbst welche zu organisieren.

    Das machte Spaß und noch mehr Spaß machte es, meine Freund*innen und Besucher*innen dabei zu beobachten, wieviel Spaß sie dabei hatten. 

    Ich durfte den Londoner 1st Wave Punks von 999 und The Lurkers bei spannenden Geschichten über die damalige Szene zuhören,

    ein Charity-Konzert für den krebskranken Blixa mit den amerikanischen Bands The Grannies und The Hickoids veranstalten,

    nachts mit Al & the Black Cats zur Ukulele singend vor der Polizei aufs Taxi warten,

    oder mein kleines Bad und sämtliches Haarspray den fünf Glampunkboys von Prima Donna überlassen.

    Was eine Zeit!

    Leider endete diese produktive Phase abrupt durch meine MS-Diagnose.

    Ich zog mich zurück.

    Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich 

    Freundschaften gefestigt, viele gingen auch eigene Wege. 

    Trotzdem ist es mir bis heute ein inneres Zimtschnecken-Essen, wenn ich Freunde von „früher“ treffe und wir gemeinsam gedenken, lachen, uns erinnern. 

    Und all das fing hier an. 

    Viel hab ich hier gelernt: wie man Konzerte organisiert, wie man eine Bierflasche mit dem Feuerzeug öffnet und wow, wie viel für mich neue Musik mir hier gezeigt wurde!

    Ich könnte noch ewig so weiter machen.

    Vor allem aber habe ich hier gelernt, dass es mehr als jene Art zu leben gibt, die Mensch in seiner Kindheit erlernt: Antifaschismus, Systemkritik, Anti-Kapitalismus, animal liberation und daraus resultierender Vegetarismus oder Veganismus, Autonomie, Straight Edge, Vielfalt, selbstbestimmtes Leben abseits vom Patriarchat, Antidiskriminierung – all das sind Werte, die

    mir hier vermittelt wurden.

    Heute denke ich mir oft, dass ich ohne das JuZ,

    ohne diesen Ort gefunden zu haben, an dem man mich verstand,

    an dem man die Bands kannte, die ich mochte,

    an dem man mich nicht wegen meines zerrupften Aussehens schief ansah,

    an dem man mich nicht abfällig als „Zecke“ bezeichnete,

    an dem man mein historisches Interesse nicht klein redete,

    an dem ich „trotz“ meiner weiblichen Identität Sachen anpacken konnte und man mir auch zutraute,

    nicht das Leben führen, das ich heute führe. Nicht die Person geworden wäre, die ich heute bin.

    Das JuZ hat mich gelehrt, dass du sein darfst, wer du möchtest und dass es auch andere Lebenswege gibt als jenen den ich auf dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, eingeschlagen hätte, wenn ich nicht eines Tages in dieses Sackgässchen eingebogen wäre. 

    Und dafür bin ich unendlich dankbar und auch glücklich, dass dieser Ort immer noch existiert.

    Dass immer noch junge Menschen ihren Weg hier hin finden, dass auf der MB immer noch die fast gleichen Themen behandelt werden,

    hier immer noch gefeiert wird- aber inklusiv – und sich hier immer noch begegnet wird. 

    Ist das JuZ Bingen ein Ort der Begegnung?

    Ich weiß es nicht.

    Aber was ich weiß, dass ich hier Menschen begegnet bin, die ich nie vergessen werde.

    Und das, was mich ewig an diese Menschen erinnern wird, ist all die Musik, die wir gemeinsam gehört haben.

    Deshalb beende ich diesen Vortrag mit einer Textzeile aus meinem persönlichen JuZ-Song.

    Well, I’m half-awake And half a world away

    All my past mistakes And every misspent day

    I wouldn’t have it any other way

    Ende –

    Und nun freu ich mich drauf, eure JuZ-Geschichten zu hören denn auch ab Tag 1 hab ich’s einfach geliebt, wenn jemand Geschichten von früher rausgeholt und erzählt hat!

    Für den heutigen Abend wünsch ich euch viel Spaß, liebe Gespräche, informativen Austausch und neue Bekanntschaften. 

    Zudem freu ich mich auch, wenn wir uns morgen zum großen Jubiläumskonzert hier wieder sehen!

    Außerdem möchte ich euch gerne noch auf unsere Spendenbox hinweisen, denn finanziell positiv steht es gerade nicht ums JuZ.

    Die Box steht das ganze Wochenende hier.

    Auch wenn ihr morgen JuZ-Merch erwerbt, kommt das ausschließlich dem JuZ zugute.

    Bitte helft dabei, diesen Ort zu erhalten, damit auch die nächsten Generationen noch sagen können:

    Das JuZ Bingen ist mein Wohnzimmer!”

    Danke für eure Aufmerksamkeit!

     

  • Skate-Punk-Techno-Theke

    Specials:

    • Open-Dj-Decks
    • Einweihung Mini-Rampe
    • Dice A Drink
  • > TEK ATTAK #XIII <

    FREE PARTY
    14.03.2026 – 21:00
    JUZ BINGEN

    More infos soon! 🔊👾

  • Mitgliederversammlung

    Hiermit laden wir offiziell zur Mitgliederversammlung am 4. März 2026 ein.

  • JuZ und Tollerei

    Am 27. Februar startet die Konzertreihe „JuZ und Tollerei“ mit einem fulminanten Doppelkonzert und einer mitreißenden After-Party in ihre erste Runde!
    Auf der Bühne stehen für euch Clampdown und Der Gang 350, die mit ihrer Energie und Leidenschaft den Saal zum Beben bringen werden. Im Anschluss lädt die Aftershowparty zum Tanzen ein: Minkimio und Janko sorgen mit feinsten Techno-Beats für eine Nacht voller pulsierender Rhythmen.
    Kommt vorbei und erlebt einen Abend, der wild, lebendig und unvergesslich wird!

    Spaß^^ Das ist offensichtlich ein perfekter KI Promo Text… was die KI aber nicht kann, ist Feiern bis zum Morgen. DAS können wir am besten!
    Kommt vorbei und verschwendet Eure Zeit mit uns!

    JuZ Bingen / Mainzer Str. 103a / Doors 20 Uhr / Spendenempfehlung 8€+

     

Das JuZ ist ein Jugendzentrum in Selbstverwaltung. Hier treffen sich junge und sich jung fühlende Menschen beinahe jeden Alters und organisieren Konzerte, Partys, Lesungen und Ausstellungen, den fast täglichen Thekenbetrieb und andere Aktivitäten – ohne Einmischung von außen. Gespräche und Diskussionen kommen nie zu kurz, auch Bildung jenseits starrer Schul- und Unistrukturen wird Raum gegeben.

Uns gibt es seit über 50 Jahren und wir freuen uns immer über neue Mitstreiter*innen.

Getränke

Unsere große Getränkeauswahl (versch. Softdrinks, Säfte, Biere und Weine) ist für den kleinen Geldbeutel. Das JuZ verfolgt keine kommerziellen Ziele, deshalb halten wir alles so günstig wie möglich:

Mineralwasser ab 1€ (Leitungswasser gratis)

Softdrinks ab 1,50€

Bier ab 1€

Kostenlose Aktivitäten

Kicker, Billard, Pool und Bücher stehen für euch bereit.
Außerdem gibt es verschiedene Spiele-Theken, Filmtheken, Quizabende und eine Werkstatt.

Siebdruck

In der JuZ-eigenen Siebdruck-Werkstatt kann auf Textilien & Papier mehrfarbig gedruckt werden.
In Siebdruck-Workshops kann jede*r das Siebdruckverfahren lernen und eigene Drucke realisieren.