TERMINE

VERANSTALTUNGEN

Keine Veranstaltung gefunden

THEKEN

Jeden Mittwoch ab ca. 20:00 Uhr findet die öffentliche Mitarbeiter*innen-Besprechung statt.

Die Thekendienste unterscheiden sich in Thema, Musikrichtungen und Angebot:

Sammelkartenspiele, Mensch Ärgere dich nicht oder eher Strategiespiele? Für alle ist etwas dabei!

Ob ihr einfach nur einen Platz benötigt, um eure Lieblingsspiele zu spielen oder jemanden sucht, der / die mit euch ein mitgebrachtes Spiel spielt: alles kein Problem. Also, einfach vorbei kommen und mitmachen.

Geöffnet ab 18:00 Uhr

Jeden Mittwoch steht die Mitarbeiter*innen-Besprechung (MB) im Mittelpunkt. Eine typische JuZ-Besonderheit: Mitarbeiter*in ist jedeR, der/die sich einbringen möchte. Einfach vorbeikommen und mitdiskutieren.

Auf der MB werden Konzerte abgesprochen, Renovierungen debattiert oder einfach geklärt, wie es in den kommenden Wochen im JuZ weitergehen soll. Manchmal kochen wir gemeinsam und im Anschluss lässt der typische Thekenbetrieb mit Musik den Abend ausklingen. Gespielt werden fast vergessene Perlen des Punk, sowie Stoner- und Classic Rock.

BESAME MUCHO – Küss mich so viel du kannst 🙂

Jeden Donnerstag von 20:00 – 00:00 haben wir geöffnet und es gibt feinsten Salsa auf die Ohren. Wer mag kann natürlich das Tanzbein schwingen und unter fachkundiger Anleitung noch den ein oder anderen Tip bekommen, um die eigenen Künste zu verbessern.

Wir freuen uns auf viele Gesichter und mindestens doppelt soviel Tanzbeine

Die Analog Night ist ein Abend rund um die Vinylscheibe! Hier widmet man sich musikalisch einmal wieder dem Album als Ganzes: Es werden verschiedene Platten aus den Genres Soul/ Funk/Jazz/Hiphop auf den Plattenspieler geschmissen und durchgehört. Durch die meisten Alben zieht sich ein roter Faden und dieser geht in unser schnelllebigen Zeit immer mehr verloren. Einfach mal Musik auf sich wirken lassen ist das Motto…

Wenn man eine bessere Welt will, muss man bessere Musik spielen.
Die Musikqualität der Jazz-Theke liegt erwiesenermaßen deutlich über dem Niveau eines regulären Kneipenabends.

„Jazz geschieht in Echtzeit, nur einmal“ – Jeden 2. Freitag im JuZ Bingen.

Ein klassischer Kneipenabend, wie es sie im JuZ früher gab, ehe alles einen Namen und ein Motto haben musste. Bier trinken, diskutieren, Musik hören. Hauptsächlich wird das beste aus Rock und HipHop gespielt, jedoch wird sich manchmal auch in andere Genres verirrt. Kicker, Billard, Flipper und Knabberkram stehen für alle Gäste zur freien Verfügung!

Meddl Loide!

Eine weitere klassische JuZ-Theke, bei der der Name Programm ist. Abhängen, diskutieren, trinken. Aus den Boxen erklingt, worauf das Thekenpersonal gerade Lust hat, mit einem Schwerpunkt auf Classic Rock.
Galeria Saufhof, ich freu mich drauf!

Info folgt

Sadness is rebellion!

Jeden zweiten Samstag im Monat findet die Nightpain Party statt. Das Beste aus der schwarzen Szene der letzten 40 Jahre: Traditional Goth, Dark Wave, Synth Pop, Minimal Wave, Synthpunk, New Wave, Minimal, EBM, Coldwave, Batcave, Ghostwave, Deathrock, Post-Punk, 80s, Neofolk, Martial Industrial, Harsh Noise, Military Pop, Dreampop, Neoclassic, Experimental… Elitists come forth! Death and Despair! Cops, Nazis and other fascist dogs stay out! Hippies, Cybergoths, Wearer of Gasmasks, Emos and Vamp Kids use back door.

Jeden 4. Samstag im Monat findet die TEKNO-Theke von AhOj-TeK statt. Es werden fette und schnelle Bässe durch die Anlage gejagt, um bei einem guten Bier (Hansa!) über Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen zu philosophieren.

Dabei beschallen wir euch (und uns ^^) abwechselnd mal mit Vinyl, mal mit dem Controller und zwar mit feinstem FrEe TeKnO und alles was die elektronische Untergrund-Szene so zu bieten hat, von D’n’B über ACID bis hin zu vertripptem Tribecore oder auch mal chillige Oldscool-Techno Beats.

Be PaRt Of It – ReSpEkT tHe UnDeRgRoUnD mOvEmEnT!

Get free or pay double: Hier darf um die Getränke gewürfelt werden. Gerade Zahl: du bekommst dein Getränk umsonst. Ungerade Zahl: doppelter Preis. Das Würfeln ist natürlich freiwillig. Ein lustiger Abend ist garantiert.

CINEASTEN AUFGEPASST:

JEDEN 1., 3., und 5. SONNTAG im Monat präsentieren wir euch ausschließlich das Allerbeste, was der nationale und internationale Independent- und Major-Filmmarkt zu bieten hat.

Erwartet eine aufsehenerregende Auswahl an zeitlosen Klassikern, dramatischen Tragödien, erheiternden Komödien, wertvollen Dokumentationen, verstörenden Nischenfilmen und massentauglichen Hollywood-Streifen – stets bedacht auf eine gute Mischung zwischen Anspruch und Unterhaltung.

Aus lizenzrechtlichen Gründen dürfen wir die Veranstaltung nicht öffentlich mit Filmtiteln oder den mitwirkenden Darstellern bewerben. Damit ihr trotzdem wisst, was ihr zu erwarten habt, geben wir, rechtzeitig vor der jeweils nächsten Vorführung, kleine Hinweise zum Thema und zu den Inhalten des Films. Zuerst Rätselspaß, dann Entertainment?! Wow, Hammer!

Also nehmt Platz in der guten Stube und schaut zusammen Filme!
Wir stellen derweil die Getränke kalt und machen das Popcorn…

Selbstverständlich ist die Veranstaltung kostenlos!

DAS
JUZ

ist ein Jugendzentrum in Selbstverwaltung. Hier treffen sich junge und sich jung fühlende Menschen beinahe jeden Alters und organisieren Konzerte, Partys, Lesungen und Ausstellungen, den fast täglichen Thekenbetrieb und andere Aktivitäten – ohne Einmischung von außen. Gespräche und Diskussionen kommen nie zu kurz, auch Bildung jenseits starrer Schul- und Unistrukturen wird Raum gegeben.

Uns gibt es seit über 40 Jahren und wir freuen uns immer über neue Mitstreiter*innen.

Mitmachen ist einfach: Vorbeikommen, ins Gespräch kommen, gemeinsam etwas trinken. Oder gleich auf die Mitarbeiter*innen-Besprechung, immer Mittwochs gegen 21 Uhr

Konzerte und Partys
Durchschnittlich zwei mal pro Monat finden Konzerte oder Partys statt.
Punkrock, Metal, Elektro, HipHop oder Jazz - für alle ist etwas dabei.
Getränke
Unsere große Getränkeauswahl (versch. Softdrinks, Säfte, Biere und Weine) ist für den kleinen Geldbeutel. Das JuZ verfolgt keine kommerziellen Ziele, deshalb halten wir alles so günstig wie möglich:
Wasser für 0,30€ / Softdinks ab 0,80€ / Bier ab 1,00€!
Click Here
Kostenlose Aktivitäten
Kicker, Billard, Flipper, Bücher und Magazine stehen für euch bereit.
Außerdem gibt es verschiedene Spiele-Theken, Filmtheken, Quizabende und eine Werkstatt.
Siebdruck
In der JuZ-eigenen Siebdruck-Werkstatt kann auf Textilien & Papier mehrfarbig gedruckt werden.
In Siebdruck-Workshops kann jede*r das Siebdruckverfahren lernen und eigene Drucke realisieren.

ANGE-
BOT

Idee &
Konzept

Die Gründer*innen bzw. Mitarbeiter*innen des JuZ haben es sich zum Ziel gesetzt, einen Raum zu schaffen und zu erhalten, in dem jede*r einzelne sich ohne Bevormundung und übermäßiger Reglementierung von außen, jedoch unter Berücksichtigung der Interessen
und der Person seiner Mitmenschen einbringen bzw. selbst verwirklichen kann. Grundvoraussetzung hierfür sind die Bereitschaft zur Kooperation und zur Diskussion, ebenso wie das Vorhandensein von Kritikfähigkeit, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein bzw. der Bereitschaft, diese Eigenschaften zu erlernen.

Ziel der Arbeit im JuZ soll neben dem Spaß die Förderung von selbständigem Handeln, eigenständigen Entscheidungen und Übernahme von Verantwortung sein, und nicht etwa willenloser Konsum.

Des Weiteren geht es vor allem auch um die Entwicklung von Kreativität, kritischem Denken und eigenen politischen Positionen. Das Ziel sollte mit anderen Worten die gelebte Demokratie sein. Dies geschieht im täglichen Leben miteinander im JuZ, in dem jede*r einzelne selbstständig und autonom ist und bleibt, und sich das Haus nach dem Motto „Das JuZ ist das, was WIR daraus machen“ entwickelt. Alles geschieht nach dem Prinzip der Freiwilligkeit, jede*r übernimmt so viel Verantwortung und Arbeit wie er oder sie gerade möchte.

Alle Mitarbeit verläuft ehrenamtlich.

In Selbstverwaltung – das bedeutet in erster Linie das Fehlen von hauptamtlichen Pädagoginnen / Pädagogen. Die Selbstverwaltung zeichnet sich vor allem durch totale Autonomie in Konzeption, Organisation und Eigendefinition aus.

Jede*r Mitarbeiter*in hat das gleiche Mitsprache- und Bestimmungsrecht, alle Beschlüsse werden Basisdemokratisch auf der wöchentlichen Mitarbeiter*innen-Besprechung („MB“) nach dem Konsensprinzip gefasst. Zur MB ist jede*r herzlich willkommen und kann an Diskussionen teilnehmen, Ideen einbringen und so im JuZ mitwirken.

Noch ein paar Worte zur Selbstverwaltung an sich:
Seit der Jugendzentrumsbewegung Anfang der 70er Jahre wurde deutlich, dass selbstverwaltete und selbstgestaltete Räume für Jugendliche von erheblicher Bedeutung sind. In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten vorhandenen gesellschaftlichen Angebote vorgegebener oder kommerzieller Art sind, liegt die Bedeutung von selbstdefinierten und abgegrenzten Räumen für Jugendliche nahe.

Durch diese nicht sehr weit verbreitete Form der Selbstorganisation wird es möglich, die eigene Situation innerhalb der Gesellschaft zu untersuchen. So kann die gemeinsame Interessendurchsetzung und deren mögliche Behinderung durch z.B. konservative Kräfte thematisiert werden, Lösungsansätze können formuliert und schließlich durchgesetzt werden.

Selbstverwaltung olé!

Man kann durchaus einen Unterschied machen zwischen Besucher*innen und Mitarbeiter*innen, nämlich den Personen, die regelmäßig bei Planung und Durchführung der Veranstaltungen mithelfen und für die Aufrechterhaltung des täglichen Betriebs sorgen. Auch die regelmäßige Teilnahme an der MB ist ein wichtiges Kriterium für diese „Unterscheidung“.

Die wichtigsten organisatorischen Aufgaben wie die Verwaltung der Finanzen und die Kontoführung, die Getränkeorganisation und die Zuständigkeit für die Post verteilen sich auf verschiedene Personen, die Verantwortung und Entscheidungsgewalt bleibt jedoch bei der MB.

Immer wieder kristallisieren sich einzelne Personen heraus, denen z.B. das Organisieren von Konzerten, der Siebdruck o.a. am meisten liegt und die so zu Ansprechpartner*innen für den jeweiligen Bereich werden.

Grundsätzlich ist jedoch jeder Bereich für jede*n offen zugänglich und auch bezüglich der Informationen ist man um Transparenz innerhalb des JuZ bemüht.

Das JuZ verfolgt keine kommerziellen Ziele, alle Mitarbeiter*innen stehen klar gegen:

  • Rassismus
  • Faschismus
  • Antisemitismus
  • Sexismus
  • LGBTI*-Feindlichkeit
  • Diskriminierung

Diese Grundsätze werden allen Mitwirkenden jederzeit abverlangt und sind formulierte Erwartungen an das Klientel.

Solltet ihr euch als Besucher*innen bedroht fühlen oder eine Situation bei anderen beobachten, die gegen unsere Grundsätze verstößt, sprecht bitte umgehend den Thekendienst an! Wir behandeln euer Anliegen vertraulich und möchten, dass sich jede*r wohl und sicher fühlt.

Grund-
sätze

Die
Geschichte

Das gemeinnützige „Jugendzentrum in Selbstverwaltung ‚Altes Badhaus‘ Bingen e.V.“ wurde 1975 im alten Badhaus eröffnet. Nachdem das alte Badhaus 1977 niederbrannte, zog das JuZ in ein zweistöckiges Haus in der Badergasse um. Diese Unterkunft war als Übergangslösung gedacht, doch aus geplanten 3 Monaten wurden letztendlich 20 Jahre. Nicht nur die Baufälligkeit des Hauses, sondern auch die Einschränkungen durch die Enge und die zwar zentrale, aber damit auch sehr konfliktreiche Lage in der Innenstadt hielten die Diskussionen um ein neues Haus im Gange.

1996 fruchteten die jahrelangen Bemühungen endlich, gemeinsam mit der Stadt wurde mit der Suche nach einem geeigneten Haus in Bingen begonnen, das sowohl den Ansprüchen der JuZler*innen als auch den Bedingungen der Stadt entsprechen würde.

Anfang 1997 war das neue Haus gefunden, es handelte sich um den leerstehenden hinteren Teil eines Lagerhauses in der Mainzer Straße. In Zusammenarbeit mit der Stadt wurden im Mai 1997 die ersten Pläne zum Umbau dieses Gewerbegebäudes zum JuZ entworfen. Durch Verzögerungen des Baubeginns und auftretenden Problemen während des Umbaus verschob sich die Einweihung des neuen Hauses auf April 1998.

Im „neuen JuZ“ fühlen sich seitdem alle Gäste, Mitglieder*innen und Kunstschaffende wohl, für viele wurde es zu einem zweiten Zuhause. Selbst kritische Ereignisse haben daran nichts geändert, vielmehr wurde der Zusammenhalt gestärkt.

Zwischen 2000 und 2005 häuften sich Angriffe und Drohungen von der zu dieser Zeit aktiven Neonazi-Szene rund um Bingen, gegen die sich JuZler*innen stets entschlossen, einig und gewaltfrei zu wehren wussten. Zwei weitere Brände in den Jahren 2003 und 2004 führten erneut zur Sorge. Auch hier konnte das JuZ beweisen, dass das Konzept „Selbstberwaltung“ funktioniert. Viele Freiwillige machten sich an die Arbeit und schafften es, umfangreiche Sanierungsarbeiten in Eigenregie erfolgreich durchzuführen.

Das weit verbreitete Problem, dass Vereine um Mitgliedernachwuchs bangen, ist zwar auch im JuZ spürbar, jedoch erkennen noch immer viele Besucher*innen die Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und werden schnell von gelegentlichen Gästen zu aktiven Mitarbeiter*innen.

Das JuZ verfügt in der Mainzer Straße über Räumlichkeiten mit einer Nutzungsfläche von insgesamt ca. 270 m². Es ist im hinteren Teil eines eingeschossigen ehemaligen Gewerbegebäudes untergebracht, das vor dem Umzug 1997 zum großen Teil in Eigenleistung umgebaut wurde.
Die Räumlichkeiten teilen sich auf in einen Veranstaltungs-/Kneipenbereich mit angeschlossener Küche und WC, einem Werkstattbereich mit angegliedertem Layout-Büro und Siebdruck mit Nasszelle sowie einem Bürobereich mit Seminarraum. Der angrenzende Hof bietet sowohl Stauraum als auch Platz für Freiluftveranstaltungen im Sommer.

Das
Haus

KONTAKT

Jugendzentrum in Selbstverwaltung „altes Badhaus“ Bingen e.V.
Mainzer Straße 103a
55411 Bingen am Rhein